Mit dem “Waldprophet” unterwegs
Jahresausflug der KSK führte in den Bayerischen Wald

Die KSK startete kürzlich den Jahresausflug als Rundfahrt durch den Bayerischen Wald. Bei  herrlichem Sonnenaufgang begrüsste Vorsitzender Ottfried Hühn eine fröhlich gestimmte Reisegruppe und gab das Tagesprogramm bekannt.
Ausflug-klGestärkt mit einer Brotzeit am Ufer der Donau ging die Fahrt hinauf auf den einladenden Südhang des Naturparks nach Spiegelau. In Oberkreuzberg übernahm ein örtlicher Reiseleiter, ein wahrer "Waldprophet" , die weitere Führung. Mit Humor, Kompetenz und unüberhörbarem Stolz auf seine schöne Heimat präsentierte er die Geschichte der Erschliessung und Entwicklung des Bayerischen Waldes. So erfuhr die Reisegruppe, dass der Bayerische Wald vom Kloster Niederalteich erschlossen wurde. Das sagenumwobene Gebiet, in dem Geister hausen sollten, wurde von Mönchen urbar gemacht. Die Besichtigung der Kirche mit den Gebeinen der heiligen Barbara in Rinchnach beeindruckte alle Teilnehmer. Die ursprüngliche Holzkirche soll auf den heiligen Hermann zurückgehen.
Die Fahrt führte weiter nach Regen zum "Gläsernen Wald", der mit seinen künstlerischen Glasbäumen auf die Bedrohung des Waldes hinweisen soll. Einige Reiseteilnehmer konnten den Blick von der Ruine Weißenstein auf die Höhen des herrlichen Mittelgebirges geniessen. Die neue Erkenntnis, dass im Bayerischen Wald mehr als 30 Höhen über 1000 Meter hoch sind, erstaunte die Gruppe.
In Bodenmais, dem "Garmisch des Bayerischen Waldes", wurde die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für das Gebiet besonders deutlich. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Glaswelten in Arnbruck. Neben der Besichtigung der Glasproduktion und Kunstgalerie luden die sehenswerten Parkanlagen mit Cafe zum Verweilen ein.
Gestärkt von der Mittagspause befuhr die Gruppe die Steigungen von Arnbruck über den Kaitersberg und den Serpentinen wieder hinab in den Lamer Winkel. Mit diesen Höhenunterschieden zeigte sich der Wald von seiner gebirgigen Seite und braucht sich nicht vor bekannten Urlaubsorten in den Alpen verstecken. Mit dem Blick zum Großen Arber führte die Fahrt vorbei an der Bismarck-Kanzel zum Arber See. Interessant waren die Ausführungen, warum es keine Lebewesen im Wasser des Arber Sees gibt. Neu war für alle Teilnehmer, dass im See das Wasser eisenhaltig ist und somit das Leben im Wasser unmöglich macht.
Über Zwiesel führte die Fahrt vorbei am Großen Rachel und Lusen, was die Frage nach dem höchsten Berg im Bayerischen Wald zu klären galt. Die Fahrt endete wieder in Oberkreuzberg mit herrlicher Fernsicht aus der Herberge. Mit den typischen Schmankerln der Region versorgt, trat man müde und mit vielen unvergesslichen Erlebnissen die Heimfahrt an.
LZ. v. 24.07.2006

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Ausflug 2006