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Ausflug 2011

Ruhestätte hat tief beeindruckt
KSK besuchte Soldatenfriedhof Durnbach

Die Mitglieder der Krieger- und Soldatenkameradschaft haben den Soldatenfriedhof Dumbach War Cemetry im Rahmen des Jahresausflugs an den Achensee besucht.

AusflugDie Kriegsgräberst ätte befindet sich unmittelbar an der Kreuzung vor Gmund in Richtung Miesbach. Die meisten Militärangehöri gen, die ihr Leben im Krieg verloren haben, liegen in den Ländern begraben, in denen sie fielen. Die überwiegende Zahl der Angehörigen der Commonwealth-Streitkräfte, die in Deutschland starben, sind auf Kriegsgräberstätten wie Durnbach bestattet, die von der Commonwealth War Craves Commission mit Unterstützung und Entgegenkommen des deutschen Volkes unterhalten werden. Aus zahlreichen Ländern besuchen jedes Jahr die Familienangehörigen die Gräber der Gefallenen.

In Durnbach sind 2960 Gefallene des Zweiten Weltkrieges, vor allem Luftwaffenangehörige, bestattet worden. Nach Nationalitäten aufgegliedert handelt es sich um: 2020 Briten, 484 Kanadier, 281 Australier, 70 Neuseeländer, 30 Südafrikaner, 41 Inder, drei Ostafrikaner, ein Franzose, ein Norweger, 20 Polen, ein Russe, vier Amerikaner, vier Opfer unbekannter Nationalität: Der Besuch der Kriegsgräberstätte sollte die Teilnehmer am J ahresausflug auch auf die Herbstsammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgrä berfürsorge vorberei ten. Der Volksbund betreut mittlerweile die Gräber vo~ über 2,4 Millionen deutscher Kriegstoten auf 824 Kriegsgräberstätten in 45 Ländern. 500 davon befinden sich in Mittel Ost- und Südosteuropa. Die stille, gepflegte Ruhestätte Durnbach hat alle Besucher tief beeindruckt und im Gedenken an die Gefallenen nachdenklich gestimmt. Die Soldatenfriedhöfe für deutsche Gefallene liegen zu weit entfernt, aber jeder konnte mit dem Eindruck der Grabmale die Bedeutung der letzten Ruhestätte für noch umzubettende Gefallene nachvollziehen.
LZ v. 22.08.2011