Erstmals Frauen als neue Mitglieder
Hauptversammlung der KSK - Vorsitzender Ottfried Hühn wiedergewählt

Hauptversammlung 2010
Die neu gewählte Vorstandschaft der KSK Buch mit dem alten und zugleich neuen Vorsitzenden Ottfried Hühn (stehend, links). - Vize-Bürgermeister Anton Senger (links) und KSK-Vorsitzender Ottfried Hühn (rechts) hatten den Pokal an Schützenmeister Franz Niedermaier von den Sebastiani-Schützen überreicht

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) geht mit der Zeit: Vorsitzender Ottfried Hühn verkündete in der Hauptversammlung am Sonntag im Gasthaus Kuttenlochner, dass nun auch fünf Frauen als Mitglieder aufgenommen wurden. Ottfried Hühn betonte, dass die KS Buch hiermit Zeichen setzen möchte. Er erklärte, dass die Vereinssatzung die Aufnahme von weiblichen Mitgliedern hergäbe. Er hob hervor, dass es schon immer auch Soldatinnen in allen Armeen der Welt gegeben hätte. Bei den Neuwahlen wurde Vorsitzender Ottfried Hühn einstimmig wieder gewählt.

Bevor die Neuaufnahme der weiblichen Mitglieder verkündet wurde, die angesichts der immer größer werdenden Nachwuchssorgen der Krieger- und Soldatenkameradschaften als geschickter Schachzug angesehen werden könnte, ging Hühn detailliert auf das Weltgeschehen ein. "Wenn wir über die Grenzen Deutschlands hinwegschauen, sieht es nicht überall friedlich aus. Die Soldaten der Bundeswehr sind im Auftrag der UN an zahlreichen Brennpunkten. Die Bundeswehr stellt im Kosovo mit rund 2150 Soldaten das größte Kontingent der NATO. Wir beteiligen uns an der Aktion UNIFIL im Libanon mit 451 Soldaten. Wir sind im Sudan mit 38 Soldaten, im Kongo mit drei Beratern und am Horn von Afrika mit 654 Marinesoldaten im Einsatz. 4504 Bundeswehrsoldaten sind derzeit zudem im Rahmen des ISAF -Kontingentes in Afghanistan eingesetzt" informierte Hühn.

Es schloss sich das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder der KSK Buch und das Singen der Bayernhymne an. Vize-Bürgermeister Anton Senger dankte in seinem Grußwort erst einmal der KSK Buch für ihre Beteiligung an den 1250-Jahr-Feierlichkeiten. Er brach eine Lanze für die im Ausland eingesetzten Bundeswehrsoldaten. Er kritisierte, dass die Politik viel zu lange versucht hätte, diese Auslandseinsätze klein zu reden, um die Akzeptanz für diese Einsätze in der Bevölkerung zu erhöhen. Er forderte, genauso wie Bundesverteidigungsminister Guttenberg beim Echinger Neujahrsempfang, die Rechtssicherheit für die Soldaten zu schaffen bzw. zu erhöhen. "Unsere Soldaten werden viel zu wenig für ihre Einsätze gewürdigt", meinte Senger. Ottfried Hühn ließ danach anband einer Bilderpräsentation das vergangene Jahr Revue passieren. Höhepunkte waren KSK- Faschingsball, Beteiligung an den 1250-JahrFeierlichkeiten, Vereinsausflug nach Südtirol, Besuch der US Army in Grafenwöhr und das Wohltätigkeitskonzert des Gebirgsmusikkorps Garmisch- Partenkirchen.

Hühn informierte anschließend, dass der KSK Buch 182 Mitglieder angehören. Er verkündete, dass man als neue Mitglieder Sieglinde Frieder, Annemarie Becker, Christine Hühn, Marianka Bachmaier und Katharina Abfalter gewinnen konnte. Hühn nahm danach gemeinsam mit Vize-Bürgermeister Anton Senger die Siegerehrung der KSK-Gemeindemeisterschaften im Karabiner- und Pistolenschießen vor. Den Pokal gewannen die Sebastiani-Schützen vor den Holzland-Schützen. Die Erlbachtaler-Schützen wurden Dritter und die KSK Vierter. Nachdem Kassen- und Prüfbericht reibungslos über die Bühne gegangen waren, schritt man zum letzten Höhepunkt der Versammlung, den Neuwahlen. Neben dem Vorsitzenden wurden auch Kassier Paul Kainz, Schriftführer Karl-Heinz Becker, Erster Fähnrich Josef Schwarz, die Kassenprüfer Thomas Zeilinger und Hans Bergmeier sowie Reservistensprecher Wolfgang Baumgartner wieder gewählt. Für den scheidenden zweiten Vorsitzenden Fritz Friedlmeier wurde Hans Maier neu ins Amt gewählt. Zum neuen zweiten Fähnrich wurde Max Wallenberger gewählt sowie als Fahnenbegleiter Simon Taubentaler, Michael Hambeck und Josef Lechner. Dem Ausschuss gehören Udo Neiger, Fritz Scheit, Michael Hambeck, Simon Taubenlaler, Hans Sedlmeier und Fahnenmutter Katharina Abfalter an. Denkmalpfleger sind Christine Hühn und Simon Taubentaler.
 
LZ v. 04.02.2010

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