Kriegerjahrtag ist aktueller denn je.
Ottfried Hühn erinnerte an jüngste Kriege und rief zum Frieden auf

Beim Kriegerjahrtag am Sonntag gedachte die Krieger- und Soldatenkameradschaft mit ihren Patenvereinen aus Moosburg, Eching und Pfrombach und zahlreichen Ortsvereinen all ihrer gestorbenen, gefallenen und vermissten Kameraden. Vorsitzender Ottfried Hühn erinnerte auch an die jüngsten Kriege. Er erinnerte an den bei Kundus getöteten 29-jährigen Bundeswehrsoldaten aus Zweibrücken, den Krieg in Georgien und den abscheulichen Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001. Hühn rief eindringlich zum Frieden auf der ganzen Welt auf.

Jahrtag 1Der stattliche Kirchenzug setzte sich in Richtung Kirche St. Peter in Bewegung. Natürlich begleitet mit würdevollen Klängen der Haunwanger Blasmusik. Der Gedenk- und Dankgottesdienst wurde umrahmt von Liedern aus der Deutschen Messe, dem geistlichen Musikwerk von Komponist Franz Schubert aus dem Jahre 1826. Pfarrer Winfried Gabrüsch verlas das Evangelium nach Matthäus "Von der Pflicht der Vergebung". Gabrüsch predigte, dass jede kriegerische Auseinandersetzung Leid und Trauer bringt. "Nie wieder Krieg" haben sich diejenigen geschworen, die die Weltkriege damals miterlebten. Und dennoch finden in der heutigen Zeit immer wieder Kriege statt, und Terroranschläge verbreiten Angst und Schrecken.

Jahrtag 2Deshalb ist es oberstes Gebot für Christen und KSK-Mitglieder, für den Frieden und die Versöhnung von verfeindeten Parteien einzutreten" betonte Gabrüsch. "Wir haben von Gott die Gnade der Vergebung und Versöhnung erhalten und müssen sie weitergeben", verkündete der Geistliche. Gabrüsch rief die Gläubigen zum stillen Gedenken beim anschließenden Kirchenzug zum Kriegerdenkmal auf. Die Gläubigen sollten sich ins Gedächtnis rufen, was für Wunden es verursacht hat, als die Mütter und Väter ihre Söhne in die Weltkriege ziehen lassen mussten und wie schrecklich die Kriege für die Soldaten waren.

Zum Gedenken aller gestorbenen, gefallenen und vermissten Kameraden der bei den Weltkriege sprach Pfarrer Gabrüsch Gebete am Denkmal. KSK -Vorsitzender Ottfried Hühn sagte, dass man heute aller Opfer gedenken wolle, sowohl der gefallenen Soldaten und zivilen Opfer der Weltkriege, wie auch derjenigen, die in jüngster Vergangenheit in Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten sowie im Kampf gegen den Terror ihr Leben lassen mussten. Hühn erinnerte an die Bundeswehrsoldaten, die jüngst getötet wurden. Hühn erinnerte an die Trauerfeier in Zweibrücken, bei der Angehörige, Vertreter der Politik und Kameraden Abschied von dem in Afghanistan bei einem Anschlag getöteten Soldaten nahmen. Der 29-jährige Hauptfeldwebel war Angehöriger des in Zweibrücken stationierten Fallschirmjägerbataillons 263. Er kam ums Leben, als eine Patrouille in der Provinz Kundus in eine Sprengfalle fuhr. Zum Anschlag hatten sich die radikal-islamischen Taliban bekannt. Der Hauptfeldwebel sei getötet worden, "weil er sich aktiv für eine bessere, eine friedlichere Zukunft in Afghanistan und damit auch für die Sicherheit unseres Landes eingesetzt hat", hatte Verteidigungsminister Jung dabei gesagt.

Ottfried Hühn erinnerte, dass im Krieg im Irak mehr als 5000 amerikanische Soldaten gefallen sind und rief den Krieg in Georgien in Erinnerung. Hühn unterstrich aufgrund dieser Kriege in jüngster Zeit die Bedeutung des Kriegerjahrtages .. "So lange Menschen immer noch glauben, Konflikte mit Waffengewalt lösen zu können, so lange muss. der Einsatz für den Frieden weitergehen", appellierte Hühn. Er legte zur Erinnerung an die Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen eine Blumenschale nieder.
LZ v. 19.09.2008

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