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Buch a. Erlbach

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Jahrtag 2011

Mahnung zum Frieden
KSK gedachte auch der Opfer des Attentats am 11. September

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Buch gedachte am Sonntag bei ihrem Kriegerjahrtag mit einem Gottesdienst an der Friedhofskapelle und einer Gedenkzeremonie am Kriegerdenkmal all ihrer gestorbenen, gefallenen und vermissten Kameraden. In das Gedenken schloss man diesmal besonders die Opfer der Terroranschläge vom 11. September mit ein.

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Buchs KSK- Vorsitzender Ottfried Hühn legte zum Gedenken an alle gestorbenen,
gefallenen und vermissten Kameraden am Kriegerdenkmal eine Blumenschale nieder.

Zu Beginn setzte sich ein stattlicher Kirchenzug vom Gasthaus Kuttenlochner zur Friedhofskapelle in Bewegung. Es marschierten Bürgermeister Franz Göbl, die Mitglieder des Gemeinderates, Abordnungen von den Patenvereinen aus Eching, Pfrombach und Moosburg sowie von mehreren Ortsvereinen mit. Für die würdevolle musikalische Umrahmung zeichneten wie immer die Haunwanger Musikanten verantwortlich.

Der Zug traf schließlich an der Friedhofskapelle ein. Pfarrvikar Professor Dr. Robert Ganzales hielt dort den Gedenkgottesdienst. Er betonte, dass man im Gedenken über den Tod hinaus mit den gestorbenen, gefallenen und vermissten Kameraden verbunden sei. Es wurde für sie sowie generell für alle Opfer von Terror, Krieg und Gewalt gebetet. Besonders bezog man die Opfer der Terroranschläge vom 11. September vor genau zehn Jahren mit ein. Gonzales betonte abschließend: "Für Hass ist in Gottes Plan kein Platz. Denn Hass ist dort, wo der Teufel ist. Der Teufel ist die Personifizierung des Übels. Gott hingegen ist die Liebe".

KSK-Vorsitzender Ottfried Hühn hielt anschließend seine Rede an der Friedhofskapelle. Er rief den Zweiten Weltkrieg mit 55 Millionen Opfern als größten und blutigsten zusammenhängenden Konflikt in der Geschichte in Erinnerung. In besonderer Weise gedachte man den 51 Gefallenen und 17 Vermissten in der Gemeinde Buch. Er rief ebenso die Soldaten der Bundeswehr in Erinnerung, die im Kampf für Frieden und Freiheit in Auslandseinsätzen gefallen sind. Hühn merkte zudem an, dass man ins Gebet auch die Überlebenden der Kriege mit einbezi~hen sollte. Denn für viele, die an Körper und Seele verwundet wurden sowie deren Familien, gab es seit Kriegsende nie einen Schlussstrich. Es würde kaum ein Tag vergehen, an dem sie nicht an die schrecklichen Ereignisse des Krieges denken müssten.

Jahrtag 202Als Konsequenz aus dem Geschilderten rief Hühn zu "Nie wieder Krieg!" auf. Er betonte auch, wie wichtig es sei, die Ereignisse aus der Vergangenheit in die nächste Generation weiterzutragen, damit sich so etwas nie mehr wiederholen könnte. Es setzte sich nun wieder der Zug zum Kriegerdenkmal in Bewegung. Es wurden zum Gedenken aller gestorbenen, gefallenen lmd vermissten Kameraden der Kriege Gebete gesprochen. Pfarrvikar Professor Dr, Gonzales weihte das Kriegerdenkmal. KSK-Ortsvorsitzender Hühn legte eine Blumenschale nieder.
LZ. v. 15.09.2011