Mahner für den Frieden
Krieger- und Soldatenkameradschaft gedachte Gefallenen und Vermissten

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft feierte vor kurzem ihren Jahrtag. Einmal im Jahr gedenkt der Verein der gestorbenen, gefallenen und vermissten Kameraden. So bewegte sich auch in diesem Jahr, angeführt von den Haunwanger Blasmusikanten, ein stattlicher Zug, bestehend aus Mitgliedern der KSK Buch, der Patenvereine aus Moosburg, Pfrombach und Eching, Kreisrat und Bürgermeister Franz Göbl, zweiten Bürgermeister Anton Senger mit Gemeinderäten und der gesamten Ortsvereine und Verbände zur nahegelegenen Pfarrkirche St. Peter.
Jahrtag-klAushilfspfarrer Yuriy Blazyna zelebrierte zusammen den Sonntagspfarrgottesdienst mit Diakon KarlHeinz Seiler. Diakon Seiler sagte in seiner Predigt: "Seit Menschengedenken gestalten Menschen die Welt mit kriegerischen Mitteln." Völker und Nationen, die an den beiden großen Weltkriegen beteiligt waren, hätten bis heute nichts dazugelernt. Ihm widerstrebe von Zahlen zu reden, denn hinter jeder Zahl stehe ein Mensch, stehe eine Familie. Niemand wisse dies besser als die Mitglieder der Krieger- und Soldatenkameradschaft Buch.
So waren sie seit 1892 bestrebt, ihren gefallenen und vermissten Kameraden zu gedenken. und für ein würdiges Kriegerdenkmal Mitsorge zu tragen. Dafür gebührt ihnen Dank, so Diakon Seiler. Gleichzeitig seien sie Mahner für den Frieden.
Nach dem Gedenkgottesdienst zog die Festversammlung mit der Dorfbevölkerung zum Kriegerdenkmal. Nach den Gebeten des Priesters Yuriy Blazyna für die Opfer der Weltkriege ergriff KSK-Vorsitzender Ottfried Hühn das Wort und sagte: "Wir gedenken heute der Opfer von Krieg und Gewalt: Der Soldaten, die in den Weltkriegen gefallen, ihren Verwundungen erlegen, in Gefangenschaft gestorben oder vermisst sind. Wir gedenken auch der Männer, Frauen und Kinder, die durch Kriegshandlungen oder auf der Flucht ihr Leben lassen mussten. " Mahnung zum Frieden und der Toten ein ehrendes Andenken bewahren, beides hätten sich die Krieger- und Soldatenkameradschaften zur Pflicht gemacht.
Nach einer Gedenkminute legte der Vorsitzende Ottfried Hühn eine Blumenschale nieder, wobei die Musik "Ich hat' einen Kameraden" spielte. Anschliessend traf man sich im Gasthaus Kuttenlochner.

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Kriegerjahrtag 2005