Die Mahner für den Frieden
Bürgermeister Göbl lobt KSK - “Versöhnung über den Gräbern, Arbeit für den Frieden

Mahner 1Bürgermeister Franz Göbl war bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag im Gasthaus Kuttenlochner voll des Lobes über die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK). Die KSK Buch nehme ihre Rolle als Mahner für den Frieden sehr ernst. Das Gemeindeoberhaupt unterstrich die Wichtigkeit des Volkstrauertages. DieKSK Buch zähle mit 210 Mitgliedern zu einer der stärksten Kameradschaften im gesamten Landkreis.

Vorsitzender Ottfried Hühn eröffnete die Versammlung im Traditionsjahr 2007, in dem die KSK Buch ihr 115-jähriges Gründungsfest feiern wird. Er gab einen Bericht über die derzeitige bundespolitische Landschaft. Beim ehrenvollen Totengedenken sprach Pfarrverbandsadministrator Dr. Olivier Ndjimbi-Tshiende ein Gebet für den ewigen Frieden der verstorbenen ,Mitglieder.

Bürgermeister Franz Göbl lobte die KSK Buch, die wertvollen Dienst als Mahner für denn Frieden leistet. Göbl war es ein Anliegen, die Wichtigkeit des Volkstrauertages zu unterstreichen.

Vorsitzender Hühn ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Er bereicherte seinen Vortrag mit mehreren Dias. Er erinnerte an das Faschings-Kranzl, die Tagungen der Kreiskrieger- und Soldatenkameradschaft Landshut, die Kriegerjahrtage der KSK Pfrombach, KSK Moosburg und der Patenkameradschaft Eching, den Festzug beim Bürgerfest, die Fronleichnams-Prozession, den Volkstrauertag, das Gründungsfest und den Vortrag anlässlich der Auflösung des VBK 66 ,,300 Jahre Militärgeschichte Garnison Landshut" . Ottfried Hühn erinnerte im Rückblick auch an das Rekordergebnis bei der Sammlung für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge. Mit Grillfest, Jahresausflug, Watt-Turnier und Beteiligung am Bucher Weihnachtsmarkt sei der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz gekommen.

Kassier Paul Kainz legte einen positiven Kassenbericht vor. Die Kameradschaft stehe finanziell auf gesunden Füßen. Prüfer Thomas Zeilinger und Hans Bergmeier bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Die Vorstandschaft wurde entlastet.

Mahner 3Bezirksgeschäftsführer Walter Stierstorfer (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge) hielt dann den Vortrag "Arbeits-Schwerpunkte und Einsatz der Mittel des Volksbundes". Stierstorfer zeigte zahlreiche Dias von Kriegsgräbern aus dem Ausland (wie in Frankreich und Belgien) und Inland (wie dem Münchner Waldfriedhof). Er betonte die Tätigkeit des Volksbundes im In- und Ausland. Er dankte der Bundeswehr, die bei der Anlage von großen Soldatenfriedhöfen mithalf. ,Er informierte, dass nach der politischen Wende in Osteuropa der Volksbund seine Arbeit auch in den Staaten des früheren Ostblocks aufnahm. Hier seien im Zweiten Weltkrieg etwa drei Millionen deutsche Soldaten ums Leben gekommen. Ex prangerte die Zustände an, mit denen man zu kämpfen hat: Viele der über 100000 Grablagen seien schwer auffindbar, zerstört, überbaut oder geplündert. Er verurteilte eindringlich die Grabräuberei. Trotzdem habe der Volksbund während der vergangenen Jahre. über 300 Friedhöfe des Zweiten Weltkrieges und 190 Anlagen aus dem Ersten Weltkrieg in Ost-, Mittel- und Südosteuropa wieder hergerichtet oder sie neu angelegt. 32 Anlagen seien zur Zeit im Bau oder würden in Stand gesetzt. Mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe bewahre der Volksbund das Gedenken an die Kriegstoten. "Die riesigen Gräberfelder erinnern die Lebenden an die Vergangenheit und konfrontieren sie mit den Folgen von Krieg und Gewalt, ganz nach dem Leitsatz "Versöhnung über den Gräbern, Arbeit für den Frieden''', so Stierstorfer. Er betonte, dass ohne die jährliche Haus- und Straßensammlung die Arbeit der KSK nicht möglich wäre.

Mahner 2Bürgermeister Göbl schritt zur Siegerehrung von der KSK-Gemeindemeisterschaft im Karabiner-Schießen vom 14. Januar. Den Pokal gewannen die Sebastiani-Schützen (Alfred Winner, Rudi Huber, Martin Schmid und Hans Petschko) mit 327 Ringen: :Die KSK-Mannscltaft (Ottfried Hühn, Franz Niedermaifr, Wolfgang Forster und Martin Rümenapf) wurde Zweiter. Die Erlbachtaler-Schützen (Jakob Kammhuber, Markus Seimeier, Alexande Schrafstetter und Johannes Kula wurden Dritter, die Holzland-Schützen (Ludwig Steiner, Johannes Göbl, Martin Brenninger und Lambl Steiner) Vierter. Ein Ausblick von Franz Niedermaier sowie Abstimungen über Neuerungen rundet die Versammlung ab.
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Z v. 31.01.2007

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